
©HLPhoto - Fotolia.com
Wer sich nach der TCM (also der traditionellen chinesischen Medizin) ernährt, kann dadurch ein ausgewogenes Körpergefühl erreichen. Diese Art der Ernährung will die Lebensenergie – das so genannte Qi – positiv beeinflussen, wodurch der Mensch dauerhaft gesund werden kann. Die Theorie der TCM ist es, dass bestimmte Nahrungsmittel auch ganz unterschiedliche Wirkung auf das Qi haben – und damit die Ausgeglichenheit von Yin und Yang. So müssen einige Lebensmittel vermieden oder einfach anders zubereitet werden, damit sie der Ernährung nach der TCM entsprechen.
Die TCM bricht mit einigen populären Vorstellungen: So sind zum Beispiel Rohkost und Obst nicht wirklich gesund. Diese Tatsache wird damit erklärt, dass kalte Lebensmittel, wie auch kühle Getränke oder rohes Gemüse, bei ihrer Verdauung viel Energie verbrauchen – das wiederum schwächt die Körpermitte. Deshalb sollte Gemüse nie roh gegessen, sondern vor dem Verzehr immer gegart werden, damit das Qi ungehindert im Körper zirkulieren kann. Schwer verdauliche Nahrungsmittel sollte man nur in Maßen geniessen, zum Beispiel dunkles Brot, Reis und Mais. Auch scharfe Gewürze, etwa Knoblauch, Paprika und Zwiebeln, erzeugen Hitze im Körper – dadurch schaden sie der inneren Energie.
Natürlich sollte man auf Fertigprodukte oder Tiefkühlkost verzichten, wenn man sich nach den Regeln der TCM ernähren will. Die industrielle Herstellung dieser Produkte hat das ihnen eigene Qi stark zerstört, deshalb können auch sie dem Körper nicht die richtige Energie liefern. Für die eigene positive Lebensenergie empfiehlt es sich also, alle Speisen mit frischen Zutaten zuzubereiten und diese auch zu garen. Dadurch wird viel Qi aus der Nahrung gewonnen – die Verdauung benötigt nur wenig Eigenenergie. So bleibt der Körper im Gleichgewicht.