
panthermedia.net/Simone Wunderlich
Egal ob aus Samt, Spitze oder Baumwolle, bunt einfarbig oder mit Muster, eine Gardine verschönert nicht nur den Fensterbereich, sondern gibt dem kompletten Raum einen eigenen Stil.
Eine Gardine wird in erster Linie wegen seines funktionellen Charakters aufgehangen. Sie schützt vor neugierigen Blicken. Im Schlaf- oder Kinderzimmer werden auch oft Vorhänge zum Abdunkeln aufgehangen. Dadurch kann oft auch die Wärme im Raum reguliert werden, denn mit der Abdunkelung wird auch die direkte Sonneneinstrahlung verhindert oder zumindest vermindert. Die Bezeichnung kommt übrigens aus dem Niederländischen. Der Begriff „Gordijne“ bezeichnete im fünfzehnten Jahrhundert einen Bettvorhang.
Gardinen und Vorhänge sind aus den verschiedensten Textilien hergestellt. Sie können gewirkt, geklöppelt, gewebt oder bestickt sein.
Gardinen werden heutzutage genauso aus natürlichen Stoffen wie Baumwolle hergestellt wie auch aus Synthetikstoffen.
Eine klassische Gardine setzt sich zusammen aus Store und Dekoschal. Der Store ist eine meist weiße, halbdurchsichtige Gardine, welche unterschiedlich lang sein kann. Meist ist sie entweder bodenlang oder halblang. Der Store kann zu- und aufgezogen werden. Er hat dekorativen Charakter und bietet gleichzeitig einen Sichtschutz. Außerdem lässt er Tageslicht in den Raum.
Der Dekoschal ist meist aus blickdichtem Material gefertigt und wird auch als Übergardine bezeichnet. Er besteht aus zwei Teilen, welche jeweils rechts und links vom Fenster angebracht sind.
Heutzutage gibt es verschiedenste Formen von Vorhängen und Gardinen. Ein Flächenvorhang ist zum Beispiel an Schienen oben und unten befestigt und hängt glatt herunter ohne Falten auszubilden. Je nach Form, Material und Farbe einer Gardine kann man unterschiedliche Stile im Raum unterstreichen oder auch brechen. Eine Gardine schützt vor Staub, Lärm, Licht und Einsicht der Nachbarn. Darüber hinaus kann sie aber auch als wunderbares Dekoelement den Raum verschönern und Atmosphäre im Raum erzeugen.