Bettwäsche © Monster - Fotolia.com
Allabendlich ruft uns das Schlafgemach, um unsere Ruhestunden darin zu verbringen und möglichst bequem gebettet in den Schlaf zu sinken und am Morgen erholt wieder aufzuwachen. An manchen Tagen sorgt nichts anderes besser für erholsame Träume, als in ein frisch bezogenes Bett zu fallen. Dabei spielt auch die Auswahl der Bettwäsche eine entscheidende Rolle. Hier wird natürlich nicht nur auf entsprechenden Kuschelfaktor und Design geachtet, sondern soll der Stoff sich natürlich auch passend zu den kalten oder warmen Tagen des Jahres für die Ansprüche der Haut eignen.
So soll die Bettwäsche für den Sommer vor allem luftig und leicht sein. Bettwäsche aus Batist beispielsweise besteht aus feinfädigem Gewebe und wird meist aus Baumwolle oder Leinen gefertigt. Zum Teil verwendet man hierfür auch Seide oder Viskose, wobei ein sehr leichter, sommerlicher Stoff entsteht. Der für seine aufwendige Webart bekannte Damast fühlt sich weich und sogar leicht kühl an. Die Bettwäsche besteht aus glänzendem, hochwertig verarbeitetem Gewebe, wobei es sich meist um veredelte Baumwolle, Seide, Kammgarn oder Leinen handelt. Charakteristisch für diesen Stoff sind die feinen floralen Muster und Ornamente.
Wenn sich die kälteren Wintertage einstellen, bedarf es natürlich einer besonders kuscheligen Bettwäsche, die vor allem warm hält. Hierfür gibt es zum Beispiel Bettwäsche aus Biber, auch Baumwollflanell genannt. Der Stoff aus dichtem Baumwollgewebe ist ein- oder beidseitig aufgeraut und hat dadurch eine flauschige, wärmende Oberfläche. Auch Frottier eignet sich besonders gut für die kalte Jahreszeit und besteht zumeist aus Baumwolle. Durch die Oberfläche aus aufgeschnittenen Schlaufen fühlt dieser sich weich bis flauschig an.
Wer seine Bettwäsche jedoch nur ungern entsprechend der Jahreszeiten wechselt, greift am besten auf Jersey zurück. Dieses Material, aus Baumwolle in Maschentechnik gefertigt, ist atmungsaktiv, temperaturausgleichend und atmungsaktiv, wodurch es ganzjährig einsetzbar ist.