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Fliesen als Wohnaccessoires

© virtua73 - Fotolia.com

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Das Auslegen von Fliesen muss nicht immer auf die Räumlichkeiten des Bads beschränkt bleiben. Sicher, die feuchten klimatischen Zustände in Waschzimmern machen die kleinen Helden aus Keramik zum idealen Bodenbelag, man würde dem breiten Spektrum der heutigen Fliesenherstellung mit so einer beschränkten Sicht allerdings niemals gerecht. Fliesen waren ursprünglich ein Baumaterial, dass streng funktionsorientiert hergestellt wurde, immer mehr Innenarchitekten entdecken nun aber die Ästhetik der Fliese. Die Rechtecke können vielfältig eingesetzt und in jedem Bereich der Wohnung, oder des Hauses angebracht werden.

Die Ästhetik des Raumes kann durch den Einsatz von Fliesen in ein ganz neues Licht gerückt werden. Dabei müssen beileibe nicht ganze Flächen gefliest werden; es kann schon ausreichen, wenn kleine Wandabschnitte zur Zierde mit besonders schönen Exemplaren verziert werden. Fliesen können sich in Form, Farbe und Muster unterscheiden. Von erheblicher Wichtigkeit ist die farbliche und strukturelle Abstimmung der Fliesen mit dem Rest des Zimmers. Eine weiss gestrichene Wand kann mit einer zentrierten Anbringung von Fliesen eine ganz neue räumliche Wirkung bekommen. Entscheidend ist die farbliche Komposition. Meerblau, Violett und ein helles Grün lassen sich wunderbar mit dem Alpinweiss einer durchschnittlichen Wohnungswand kombinieren. Die Keramik der Fliese fängt helle Farbspektren besonders gut ein.

Die Größe der Fliese muss nicht immer einheitlich gewählt werden. Auch sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Werden Fliesen asymmetrisch angeordnet, entsteht wiederum ein ganz neuer Eindruck von der Tiefe und der Komposition des Raumes. Man kann also feststellen, dass Fliesen über ihre funktionale Form hinaus auch einen Accessoire-Charakter besitzen, der mit dem nötigen Fingerspitzengefühl eine schnöde Wohnung in ein Augenschmaus für die Sinne verwandelt.

Fliesen sind in mannigfaltigen Variationen in jedem Baumarkt, oder in speziellen Fachgeschäften erhältlich.

Diskussion um Schönheitsideale

© Valua Vitaly - Fotolia.com

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Schönheitsideale. Schön und gut. Oder auch nicht? Während wir hierzulande viel und gerne über Schönheitschirurgen und falsche Brüste bei B-Promis lästern, nehmen wir die eigentlichen Ursachen umso seltener in den Blick: Sind unsere heutigen Schönheitsideale überhaupt mit dem Zeitgeist der Emanzipation und einem gesunden Körper und Geist vereinbar?

Dabei sind etwa Silikon-Implantate zur Brustvergrößerung keine Neuerung: Auch im 16. Jahrhundert wurde mit steifen Miedern nachgeholfen, knapp zweihundert Jahre später folgte dann das Korsett. Der Kampf gegen die eigentliche Natur des Menschens mit Falten, Fettpolstern und unidealen Formen ist also schon ein sehr alter. Ob Schnürbrüste oder welche aus Silikon – Schönheit vor Gesundheit oder Aufklärung scheint immer noch ein verbreiteter und etablierter Wert zu sein. Wie kann es aber zu so verheerenden Idealen und Werten kommen?

Denn spätestens wenn Krankheiten und Todesfälle als Folge von Schönheits-OPs auftreten, sollte klar sein, dass die heutigen Schönheitsideale alles andere als harmlos sind. Noch immer werden diese geprägt von einem männlichen, strengen Blick und patriarchalen Machtstrukturen. In diesem Sinne ist eine öffentliche Debatte um Schönheit unausweichlich – und so lange diese nicht passiert, sollte jeder Deutsche für sich selbst klären, was Schönheit eigentlich ist. Denn eindeutig und objektiv lässt sich Schönheit sowieso nicht messen. Deswegen auch Sprüche wie “Alles eine Frage des eigenen Geschmacks” oder “Gut, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt!”.

Anstatt also groß gegen Schönheitschirurgen zu hetzen oder aber alle Menschen auf einen Schlag zu verurteilen, die sich zu ästhetischen Zwecken unters Messer legen, sollte jeder Deutsche lieber seinen Standpunkt in der Debatte beleuchten: Wo genau stehe ich, was will ich, was finde ich schön, was bin ich bereit dafür zu tun. Wie bereits erwähnt, darf dabei nicht das Überlegungs-Gleichgewicht vergessen werden: Fragen rund um Schönheit oder Ideale allgemein sind immer aufs Engste mit gesundheitlichen und seelischen Komplexen verknüpft. Und wer A sagt, muss auch B sagen. Wo stehen Sie also in der Debatte?

Wie gefährlich sind Schönheitsoperationen?

© reka100 - Fotolia.com

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Schönheitsoperationen sind gerade ein medial sehr vertretetens Thema. Anlass ist der Skandal um die qualitativ minderwertigen Silikonkissen der französischen Firma PIP. Nach jüngsten Berichten sei es zu Fällen gekommen, bei denen die Brustimplantate durch Gebrauch Schaden erlitten und aufrissen, wie im Fall der venezuelanischen Journalistin Rita de Martino, die sich umgehend an die Presse wand. Das Austreten des mit Industriechemikalien wie Baysilone angereicherten Silikons im Körper kann zu massiven Gesundheitsschäden führen, sogar bis hin zum Tod. Die Firma hatte den 30 000 betroffenen Patientinnen über eine Pressemitteilung eine Entfernung der Kissen nahegelegt. Medien und Presse kolportieren eine bisher nicht verifizierte Zahl von zwanzig Frauen, die im Verdacht stehen, durch die Implantate des Herstellers PIP an Krebs erkrankt zu sein – zwei der Patientinnen sind bereits verstorben.

Auch nicht verpfuschte Busenvergrößerung durch Einsetzen von Silikon-Kissen bergen Risiken. Viele Frauen versuchen die hohen Kosten (ca. 6000 Euro) durch eine billige OP im Ausland zu umgehen, geraten dabei jedoch an keine hochqualifizierten Fachärzte, bzw. werden vorher nicht über Gefahren aufgeklärt oder gar nicht erst beraten. Eine auftretende Komplikation neben den üblichen wochenlangen Schwellungen und Blutergüssen, die nach einiger Zeit jedoch verschwinden, ist die Möglichkeit einer Kapselfibrose, die bei 4 bis 5 Prozent aller Patientinnen eintritt – was eine sofortige neue Operation vonnöten macht. Zudem können Sensibilitätsstörungen vor allem im Bereich der Brustwarzen auftreten – häufig beklagen operierte Frauen eine andere Empfindung im Brustbereich, oder sogar ein Kälte- bzw. Fremdkörpergefühl gegenüber dem Implantat.

 Die Nachfrage nach Schönheitsoperationen ist jedoch weiter ungebrochen. Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) veröffentlichte eine Statistik zum Jahr 2007: so lassen sich 130.000 Schönheitsoperationen (die von GÄDC-Mitgliedern durchgeführt worden) zählen. Diese Zahlen sollen in den letzten Jahren weiterhin gestiegen sein.

 Neben Brustvergrößerungen zählen Nasenoperationen, Fettabsaugungen, Lidplastiken und verschiedene Arten der Hautkorrektur zu den gefragtesten Maßnahmen bei Patienten.

So wirken Bilder noch schöner – Bilderrahmen und ihre Dekokraft

Bilderrahmen sind wichtiges und beliebtes, in allen Formen und Farben auftretendes Werkzeug, um Momentaufnahmen und schöne Erinnerungen einzufangen. In Reih und Glied oder bunt durcheinander gewürfelt zieren und tapezieren sie zum Teil sämtliche Wände und ganze Zimmer in unserem Heim.

Doch ebenso verschieden, wie die Bilder, Gesichter und Ereignisse, die in ihnen aufbewahrt werden, wirken sie auch selbst durch Form, Design, Farbe und zugeordnetem Platz in den Erinnnerungs- und Geschichtenecken.  Während einige einfach blind zugreifen, ist manch anderer in der Auswahl des richtigen Rahmens überfragt. Verschnörkelt oder schlicht, bunt oder weiß, Kunststoff oder Holz? Schnell läuft man Gefahr, dass die gehegte Erinnerung, das geliebte Gesicht seine Besonderheit in einem zu klobigen oder nichts sagenden Rahmen verlieren.

Um die Wahl zu erleichtern, kann man sich beispielsweise an Stil und Art der beistehenden Möbel orientieren oder sie der Wandfarbe oder Tapete im Raum anpassen. Für alte Gemälde oder kostbare Kunstdrucke eignen sich am besten antike Bilderrahmen, die das gute Stück zur Geltung bringen. Aber auch moderne Drucke oder zeitgenössische Kunst lassen sich dekorativ in einem alten Goldrahmen anbringen, ohne dabei an Wirkung einzubüßen.

Auch darf in bestimmten Fällen durchaus auf Stilbruch gesetzt werden, um ein Zimmer und seine Wände, die eigentlich zu Dekorationszwecken dienen sollen, nicht zu einheitlichen, monotonen Bildern verschwimmen zu lassen. Handgemalte Einzelstücke aus der Kinderstube dürfen so ruhig eine besondere Ehrung im schicken Goldrahmen bekommen.Portraits in Bilderrahmen, wollen den Fokus jedoch immer auf das Wesentliche gerichtet wissen. Ein Passepartout soll also dazu da sein, dem Portrait einen weitläufigen Hintergrund und optisch Halt zu gewähren.