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Im Volksmund grassieren viele Halbwahrheiten, die alleine durch die häufige Verbreitung den Anspruch haben gültig zu sein. Das man manchmal genauer hinschauen sollte, was der Wahrheit entspricht, zeigen die folgenden Irrtümer zum Thema Beauty und Styling.
Haben sie es nicht auch schonmal gehört? Wer Mascara zu häufig und zu dick auf seine Wimpern aufträgt, läuft in die Gefahr bald gar keine mehr zu haben ? Völliger Unsinn, sagen Experten. Denn in modernen Mascaras sind haarfördernde Proteine verarbeitet, die das Wachstum der Wimpern sogar noch fördern.
Übergewichtige Frauen haben oft mit dem Vorurteil zu kämpfen, ihre speckigen Oberschenkel wären gänzlich von unschöner Orangenhaut überzogen. Doch wer sich die Zeit nimmt, zu diesem Thema zu recherchieren, der wird schnell feststellen, dass Orangenhaut (Cellulite) nicht vom Gewicht, sondern von der Qualität des Bindegewebes abhängt. Wer ein erblich bedingtes, schwächeres Bindegewebe besitzt, läuft auch bei Idealgewicht in die Gefahr einmal schlaffe Haut zu bekommen.
Wie viele Mütter schreien ihre Töchter an, dass sie beim Nägel-Lackieren, doch bitte die Fenster öffnen und am besten gar nicht erst einatmen sollten. Denn man sagt ja, dass Nagellack, wie kein anderes Schönheitsprodukt aus giftigen Chemikalien und reizenden Stoffen bestünde. Doch längst hat die Schönheitsindustrie auf dieses Vorurteil reagiert und verwendet hornschonende Ingridenzien, die sogar noch die Umgebung des Nagelbettes fördern. Was schädlich ist, ist eher der Nagellackentferner, dieser sollte sparsam angewendet und in keinem Falle mit der umliegenden Haut in Kontakt kommen.
Was allerdings kein Mythos ist, ist die Gefahr, die durch das Ausdrücken von Pickeln entsteht. Klar, keiner will sein schönes Gesicht durch einen gelben, eitrigen Pickel oder Mitesser verunstaltet sehen, doch wer sich sofort ans Ausdrücken macht, der kann damit rechnen, dass schon bald eine unschöne Entzündung mit anschließender Narbenbildung das Gesicht noch für länger Zeit beeinträchtigt.