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Comeback der Roaring Twenties

panthermedia.net/Gregory Daniels

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Wilde Parties, Zigarettenspitze, Charleston und eine Extraportion Eleganz, die goldenen Zwanziger hatten in Sachen Mode und Lifestyle schon so einiges zu bieten. Diesen Glamour wollen wir auch, dachten sich da wohl einige der großen Designer. In diesem Sommer beschenken sie uns mit luftigen Fransenkleidern, mit Flapper-Dresses und Perlenketten.
Eleganz scheint das große Stichwort zu sein. Tiefe Taillen, mondäne Hängerchen und Kragen in verschiedensten Formen, verwandeln jede Frau in eine Lady. Dem großen Gatsby hätten wir in einem solchen Outfit sicher gut gefallen. F. Scott Fitzgerald schuf in den Zwanziger Jahren einen Roman mit eben diesem Titel. Die Hauptfigur bewegt sich in den schillernden Kreisen der High Society. Im Januar 2013 erscheint eine weitere Verfilmung mit keinem geringeren als Leonardo DiCaprio. Sicher ist der Film auch eine gute Quelle für Inspirationen. Wer sich gern mal wie eine Grande Dame der Roaring Twenties fühlen möchte sollte sich an Label wie YSL, Marchesa oder Etro halten. Tiefe Dekolletés lassen uns viel Haut zeigen, die Extraportion Glamour gibt es durch Fransendetails und glitzernde Bordüren. Dass der Zwanziger Jahre Flair aber auch alltagstauglich ist, beweisen Marc Jacobs, Chloé oder Jill Stuart. Die tiefen Taillen und der weite Schnitt der Hängerchen sorgen aber nicht nur für einen edlen Look, sondern lassen uns auch noch sehr bequem unterwegs sein. Übrigens funktioniert das Zwanziger Jahre Outfit auch mit Hose ganz wunderbar. Bürotauglich wird das Styling mit einem langen Cardigan.
Glamourös wird dieser Sommer also, funkelnd, elegant und sexy. So sehr wir bei diesen Outfits in die Vollen gehen können so sollten wir uns bei Make-up und Styling jedoch zurückhalten. Zwar gehörten rote Kussmünder und pomadisierte Locken unbedingt zum Repertoire der Zwanziger, heute reichen uns ein dezentes Make-up und ein natürliches Hairstyling jedoch völlig aus. Bei Schmuck sollten wir uns ebenfalls lieber in Zurückhaltung üben, schließlich soll der Look nicht überladen, sondern vielmehr leicht und sommerlich wirken. Wie wäre es mit einer schlichten Kette oder einer Clutch in Gold? Nichts passt besser, schließlich geht es hier um die Goldenen Zwanziger.

Joop: Wunderkind-Comeback

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Zwei Jahre lang hat man fast nichts von Wolfgang Joop gehört. Zumindest nicht, wenn es um sein Label Wunderkind ging. 1999 hatte Joop die Marke zusammen mit seinem Lebenspartner Edwin Lemberg gegründet. 2004 hatte dann die erste Kollektion seine Premiere in New York. Das hochpreisige Label durchlief seitdem schon einige Höhen und Tiefen. Vor allem finanziell sah es einige Zeit lang brenzlig aus. Nachdem Joop zuerst seine Anteile verkauft hatte, ist er inzwischen wieder Eigentümer der Firma. Somit trägt er...

Schmetterlinge – Das Sommermotiv

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Seit jeher sind die Menschen von ihm fasziniert und nutzen ihn als symbolhaltiges Motiv: der Schmetterling. Gerade im Sommer begegnet er uns in vielen verschiedenen Arten in der Mode. Wir finden ihn als großen Print auf Tops, Kleidern oder Röcken. Neben seinem wunderschönen Antlitz sahen die Griechen in ihm auch ein Sinnbild für die Verkörperung der Seele. Gleichzeitig wurde er damit auch ein Symbol für Transformation und Unsterblichkeit. Im asiatischen Raum gibt es eine ähnliche Deutung. Hier sind Schmetterlinge, insbesondere...

Printhosen – Her damit!

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In diesem Sommer haben wir einerseits die Qual der Wahl und andererseits jeden Tag die Möglichkeit einen der vielen Sommertrends auszuprobieren. Wir müssen uns entscheiden zwischen knalligen Farben oder Pastelltönen, Color-Blocking oder dem Sorbetfarbenlook. Zur Auswahl stehen außerdem große Blumenprints, die auf Kleidern und Röcken fast wie Kunstwerke anmuten oder flächenfüllende Muster. Auch der Ethnolook ist zurück und verleiht uns mit seinen bunten Drucken einen Hauch Exotik. Ein kleiner Geheimtipp sind da die Printhosen, denn die bringen den wilden Mustermix...

Zuckerwatte & Vanille – Der Sommer wird pastellig

© ISO K° - photography - Fotolia.com

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Flieder, Vanille und Himmelblau – leichte Farben, Pastelltöne, softe Nuancen, ohne sie kommen wir in diesem Sommer nicht aus. Im Grunde ist es ja nichts Neues, denn jeden Sommer wird die helle Farbpalette der dunklen vorgezogen. Dieser Sommer treibt es dabei aber auf die Spitze, denn die großen Designer beschränken sich in ihrer Farbwahl fast ausschließlich auf Pastelltöne und Bonbonfarben in den verschiedensten Nuancen. Mal mädchenhaft – verspielt, mal edel und elegant oder cool und lässig. Tatsächlich lässt sich auch mit ausschließlich hellen Farben eine ganze Reihe von Wirkungen erzielen. In Kombination mit zarten Stoffen, mit Spitze und Plissee-Falten, wird ein romantischer und sehr femininer Look kreiert. Eine Jeans im Mintton mit einem zitronenfaltergelben Shirt und Ballerinas, das perfekte Outfit für einen entspannten Abend im Biergarten oder einen Sommerspaziergang auf der Wiese. Tragen wir stattdessen Highheels und Bluse dazu, kann sich dieses Outfit durchaus auch im Büro sehen lassen.
Die Macarontöne lassen sich wunderbar mit Weiß, Schwarz, Nudetönen, Grau Silber und ihrer eigenen Farbfamilie kombinieren. So passt zu einer Hose in Rosé zum Beispiel ein Top in Pink, Orange oder Rot. Eine Art abgeschwächtes Color-Blocking könnte man diesen Look nennen, denn er ist auch für diejenigen tragbar welche es zwar bunt aber nicht zu knallig mögen.
Bei der Accessoirewahl sollte man eher auf Understatement setzen. Filigrane Ringe, Ohrringe und Ketten harmonieren wunderbar mit den Bonbontönen. Auch Kristallketten eignen sich gut. Das beste und natürlichste Accessoire ist aber ein leicht gebräunter Teint, denn der passt einfach toll zu den hellen, frischen Farben. Nichts wie raus – genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen!

Weiß – Farbe des Sommers

© konradbak - Fotolia.com

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Ob als Farbe oder Nicht-Farbe gehandelt, der unschuldigen Jungfer oder Ärzten, Tennisspielern und Bräuten überlassen, wird dem strahlenden Weiß in diesem Sommer ein ganz besonderer Platz zugewiesen. Das geschieht auf sämtlichen Stoffen an Kleidern, Röcken und anderen leichten Teilen für die warme Jahreszeit, denn wer in diesem Sommer im Trend liegen will, sollte beherzt zu der Farbe der Unschuld greifen und seine Umgebung bunt sein lassen. Wen also die ewig sommerlich gehandelten Pastelltöne mittlerweile blass werden lassen und die Neigung zum Colour-Blocking in den Augen schmerzt, darf sich in diesem Jahr entspannen und mit farblicher Zurückhaltung glänzen.

Weiß soll also an der Seite der Sonnenstrahlen in diesem Jahr das Licht in die Welt bringen, und zwar auf ganz verschiedene Art und Weise. So darf ausgewählt werden, ob in diesem Fall das klinisch reine Weiß oder aber jenes, das romantisch und verspielt anmutet, bevorzugt durch die Straßen getragen werden will. Für die Variante im clean chic unterstreichen natürlich klare Linien den Look, der an die Frische aus der Waschmittel-Werbung erinnert, aber absolut angesagt ist. Im absoluten Kontrast steht natürlich das Weiß im femininen Romantik-Look, der sich durch viel Spitze und dekorative Details auszeichnet. Die zarten Stoffe zeigen sich häufig auch mit Rüschen, Volants und Schleifen. Dabei versteht sich natürlich von selbst, dass, wenn auch in Sachen Farbe nicht viel falsch gemacht werden kann, das Kombinieren beider Varianten als absoluter Fuaxpas gilt.

Dafür darf in Sachen Accessoires munter nach Herzenslaune kombiniert werden und sowohl zu Pastelltönen als auch kräftigen Farbtupfern oder edlem Gold und Silber gegriffen werden. Nur von der Verzierung mit Eis oder fruchtigen Cocktails sollte möglichst abgesehen werden.

Victoria Beckham als arbeitswütige Mode-Designerin

©Luftbildfotograf - Fotolia.com

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Ein Schelm ist wer Böses dabei denkt. Jüngst räumte das Ex-”Spice Girl”, Ehefrau von Fußballstar David Beckham und seit einer Weile Mode-Designerin Victoria Beckham mit anhaltenden Gerücht auf, dass sie nur das hübsche Aushängeschild ihrer Kollektion sei, ohne selbst etwas beizutragen.

Seit 2008 versucht sich die Stil-Ikone auf dem Modeparkett und steht genauso lange schon in der Kritik. Seit ihrer ersten Präsentation ihrer Kollektion auf der New York Fashion Week steht immer noch der Verdacht im Raum, dass nicht sie hinter den modischen Kreationen stecken würde. Tatsächlich aber arbeitet sie sehr hart für ihren Erfolg. In einem Artikelim britischen “Guardian” gab sie interessante Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit als Mode-Designerin. So flog sie noch hochschwanger regelmäßig zwischen ihrem Wohnsitz Los Angeles und London hin und her, um bei jeder bedeutenden Entscheidung ihrer Kollektion dabei zu sein. Und auch nach der Geburt von Tochter Harper Seven gönnte sich Ms. Beckham keine Ruhe, sondern stürtze sich sofort wieder in ihre Arbeit. Dennoch möchte sie in erste Linie Mutter sein und soviel Zeit wie möglich mit ihrer Familie verbringen. Zumindest ihr Töchterchen begleitet sie schon jetzt in den Modezirkus der Welt und scheint, laut Mama Beckham auch zunehmend Gefallen daran zu finden.

Dass ihre Mode so erfolgreich ist, scheint vor allen an Victorias Kontrollzwang zu liegen. Jedes Stück der Kollektion wird von der Chefin kritisch beäugt und findet nur den Weg auf den Laufsteg, wenn es ihr auch  gefällt. Was sie nicht selber tragen würde, ist auch nicht gut genug für ihre Kundschaft. Ein schönes Motto mit dem sie bislang sehr gut fährt.

Viel Stil für wenig Geld

50s©shock - Fotolia.com

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Guter Geschmack hängt natürlich nicht vom Geldbeutel ab, dennoch ist es auf den ersten Blick oft nicht so einfach seinen guten Stil zum Ausdruck zu bringenm, wenn man nicht das nötige Kleingeld für bestimmte mitbringt. Stil hat aber gar nicht unbedingt nur etwas mit Kleidung zu tun, sondern kann auch ganz einfach ohne ohne viel (finanziellen) Aufwand zum Ausdruck gebracht werden.

Das Make-up spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Bei schlichten Outfits können mit Make-up gut Akzente gesetzt werden. Ein roter Lippenstift, der konsequent getragen wird, hinterlässt sicher einen bleibenden Eindruck. “Das ist doch die mit den schönen roten Lippen”, wird man sagen. Auch die Accessoires sind wichtig. Je weniger Geld für Kleidung zur Verfügung steht, desto größeres Augenmerk sollte auf die Accessoires gelegt werden. Taschen, Schuhe, Gürtel – Gute Qualität und gedeckte, edle Farben passen zu nahezu jedem Outfit.

Eine weitere Regel, die beherzt werden sollte ist, lieber einmal mehr Geld ausgeben und damit für die Zukunft sparen. Einmal zusammengerechnet was monatlich für Kleidung ausgegen wird, kommt sicher oft mehr zusammen als man denkt. Schlussverkauf und andere Schnäppchen lassen oft vergessen, was für Geld für Kleidung oder Accessoires ausgegeben wurde. Hier aber lieber etwas qualitativ hochwertiges kaufen, damit man länger Freude daran hat, als viele Billigteile, denen man das Ersparnis ansieht und die nicht lange halten. Der Kleiderschrank sollte ebenfalls geordnet werden. Gibt es Farbkombinationen die immer wieder getragen werden, haben sie ihren Stil schon gefunden. Bleiben Sie dabei, damit präsentieren Sie ihn auch nach außen. Unterschätzen sie nicht die Wirkung des Eyecatchers. Wählen Sie ein Lieblingsteil aus, dass ihrem Look eine gewisse Würze verleiht. Konzentrieren Sie sich dabei auf ein Teil, damit es seine Wirkung gebührend entfalten kann. Zu guter letzt bleibt nur der Rat sich zu informieren. Mal wieder nichts Passendes im Kleiderschrank? Lassen Sie sich doch einfach mal von neuen Trends inspirieren. Einige Look hatten wir schon, aber oft kommen sie noch einmal zurück. Yves Saint Laurent sagte einmal: “Mode ist vergänglich, Stil ewig. ” Recht hat er.

Trendobjekt – Der Reissverschluss

Der Reißverschluss öffnet nunmehr nicht nur Stoffe, sondern ganze Welten- und zwar jene, die der Mode entspringen. Von seinem Dasein als rein funktionales Textildetail wendet er sich ab und steigt langsam aber sicher zum Trendobjekt auf, dass sich in vielfacher Weise und an vielfacher Stelle auf den Stoffen der Saison wiederfindet. Für gewöhnlich galt es als Kunst, den Reißverschluss möglichst zu verstecken, wo er seine Arbeit tut. Doch nun darf ganz öffentlich und möglichst auffällig mit dem Zipper aufgetreten werden, um Taschen, Kleidern und Röcken einen Hingucker zu verpassen, der einen kleinen Hauch von Rock’n’ Roll auf die Kleider zaubert.

Schon der letzte Sommer hat es angekündigt, doch vor allem jetzt, in der Wintersaison, können die Zipper zum vielen Einpacken und wieder Auspacken zum Einsatz kommen. Am besten gefallen sie natürlich zu Stiefeln, die ruhig ein wenig rockig anmuten können. Hier zeigen sich Jeans mit Reißverschluss am Beinende oder aber Röcke, die ihn zur Zierde auf Vorder- oder Rückseite tragen. Vor allem auf dunklen Stoffen machen sich die glänzenden Reißverschlüsse gut und bieten so einen Kontrast, der gleich einen gewissen Look verschafft.

Dabei müssen die kleinen verzahnten Streifen nicht nur gemäß ihrer Funktion gerade an Ort und Stelle angebracht werden. Zu kleinen Kastenjäckchen oder weiten Mänteln, bringen diagonale Zipper beispielsweise gleich den nötigen Style-Effekt. Auch kleine niedliche Taschen dürfen nun mit großen Reißverschlüssen von ihrer Größe ablenken und Aufsehen erregen.

So darf in diesem Winter also fleißig an sämtlichen Kleidern auf- und zugerissen werden. Auch für schickere Anlässe wird der Zipper immer mehr zum soliden Begleiter und kann also nicht nur funktionell und rockig.

Im Trend: Violent Lips

Violett ist wahrscheinlich unumstritten die Trendfarbe des 21. Jahrhunderts. Nun gibt es die Farbe zum Aufkleben auf die Lippen. Das ist der letzte Schrei aus US-Amerika. “Violent Lips” nennt man diese Lippenstift-Tattoos, die lediglich mit ein bisschen Wasser auf den Lippen festkleben. So erhält man einen Look zum Aufkleben, der sonst nur von ausgefallen Make-Up-Artists geschminkt werden könnte: Violent Lips sind sexy, verrucht, animalisch und edel. Und nicht nur in Violett, sondern in ganz vielen Farben, Mustern und Variationen kommen die Plastik-Schablonen daher. Die Hersteller werben mit Vitaminen, die das Plastik ausschüttet und gegen Spannungen auf den Lippen helfen sollen, und damit, dass für das vegane Produkt keinerlei Tiere leiden mussten. Hierzulande ist der Trend langsam, aber sicher auch schon angekommen. “Violent Lips” gibt es unter anderem bei Douglas, ein Päckchen mit 3 Stickern kostet rund 15 Euro. 

Wie wäre es etwa mit “Coral Polka”, einem edlen Rotton, der an den klassischen Lippenstift erinnert, aber über und über mit weißen Punkten verziert ist? Oder mit einem Jeans-Look für die Lippen, der “Denim Line”? Das “Red Fishnet” hält auch, was es verspricht: Dunkelrote Farbe überzogen mit einem schwarzen, karierten Netz. Der “Pink Leopard” präsentiert ein mädchenhaftes Dunkelpink mit schwarzen Leoparden-Flecken, wie man es auch von einigen Strumpfhosen kennt. Wer aus England stammt und das zu keinem Geheihmnis machen will, kann seine Landesfahne dank dem “Union Jack” auf den Lippen tragen. Und wer es wirklich nötig hat, dem sei zum “Pink Kiss” geraten, der ein verführerisches, helles Pink und den Aufdruck “Kiss” auf der Unterlippe hat. Wie aber fühlen sich die Plastik-Lippen nun an? Und werden sie sich wirklich in der Praxis durchsetzen? Mal sehen…