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Der Sommertrend: One-Shoulder Kleider

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Manchmal ist Weniger einfach mehr. So wie beim neuen Sommertrend, dem One Shoulder Kleid zum Beispiel. Dieser heiße Modetrend rückt in der letzten Zeit immer mehr in den Mittelpunkt des Modeinteresses. Kein Wunder, so ist das One Shoulder Kleid zwar sexy, aber nie billig. Während wir mit Minirock und tiefem Dekolleté schon mal übertreiben und damit heftig daneben liegen können, kann uns das mit einem One Shoulder Kleid nicht passieren. Wie zeigen zwar Haut, aber nur gerade so viel, dass...

Wie Kino die Mode prägt

Hollywood © Andy - Fotolia.com

Hollywood © Andy - Fotolia.com

Mode und Film haben mehr miteinander zu schaffen, als man auf den ersten Blick leichthin annehmen könnte. Dabei ist das Phänomen so alt wie die Kinokunst selbst – so deutlich wie heutzutage im kommerzialisierten “Global Village” war es aber selten zu beobachten. Als es los ging mit den Filmen und öffentlichen Vorführungen, waren vor allem die Schauspieler wichtig für die Setzung und Popularisierung von Trends, weniger der Film an sich. Brigitte Bardot oder Audrey Hepburn etwa wurden zu Vorbildern für den eleganten, 50er Jahre-Stil.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts gewann dann das Bühnenbild und die Kameraführung des Films immer mehr an Bedeutung, was die Vermittlung eines neuen Schicks oder Looks angeht. Doch nicht nur Filme beeinflussen Mode und neue Trends, auch umgekehrt wird ein Schuh draus. So meinte auch die bereits erwähnte Audrey Hepburn, die das “Kleine Schwarze” in “Breakfast at Tiffany’s” salonfähig machte, einst in einem Interview ganz keck: “Wenn Kleider Leute machen, dann machen Kostüme Schauspieler”.

Kein Wunder also, dass in manchen Filmen und Serien von heutzutage Mode nicht zur im Hintergrund verborgen bleibt, sondern gar die Hauptrolle einnimmt. Bestes Beispiel: Die beliebte US-amerikanische Serie “Sex and the City”. Neben den vier Freundinnen aus New York City spielt die Mode mindestens eine weitere Person, wenn nicht gar die Hauptdarstellerin. Und klar: Was die vier Mädels aus New York tragen, wird bald auch mindestens in den Kleiderschränken von pubertierenden Provinz-Gören hängen.

Da überrascht es einen auch kaum noch, dass viele große Designer mittlerweile Büros in Hollywood haben. Auch immer mehr Kostümbildner werden als Designer tätig und umgekehrt. Die Vermarktung einer Kleidungs-Kollektion zu einem Film könnte also ein regelrechter Zukunftstrend der Textilbranche und Modewelt werden – wenn es das sowieso nicht schon längst ist!

Lady Gaga und Udo Lindenberg – Popmusik 2011

© Yuri Arcurs - Fotolia.com

© Yuri Arcurs - Fotolia.com

Die Popmusik im Jahre 2011 stand zunächst ganz im Zeichen der Frauenstimmen. 

Nachdem Amy Winehouse, begnadete Musikerin mit ungesundem Lebenswandel, ein weiteres prominentes Mitglied des Club 27 wurde, schickten sich dieses Jahr viele talentierte Künstlerinnen an, um die, durch Amys zu frühes Ableben, frei gewordene Stelle im Popolymp zu besetzen. Ein halbes Jahr nach ihrem Tod erschien das Album “Lioness: Hidden Treasueres”, dass noch einmal unterstreicht, warum gerade diese skandalöse Sängerin von allen Kritikern gelobt wurde. 

Fairerweise muss man auch einen Blick auf die Künstlerinnen werfen, die viel zu lange nur in Amys Kielwasser geschwommen sind. Es kommt die Frage auf, warum musikalische Bewertung heutzutage nur im Vergleich funktioniert. Man nehme die französische Popdiva Zaz, die mit ihrer Neuauflage des französischen Chansons durch ihr eigenes Werk zu überzeugen vermag. Hier sind Parallelen zu Winehouse nicht erkennbar und beim besten Willen auch nicht nötig.

Richtungsweisend waren auch die Veröffentlichungen des deutsch-schweizerischen Frauen-Duos Boy, oder dem Trio Austra, einer kanadischen New-Wave Band mit mystischem, klerikalem Sound.

Sie alle schafften das, was lange Zeit nicht mehr für möglich gehalten wurde, nämlich Klasse und Anspruch in Zeiten von  Konservenmusik à la Justin Bieber und Konsorten auch im Bereich der Popmusik lebendig zu halten. 

Die Herren der Schöpfung blieb dieses Jahr deshalb nichts anderes übrig, als den Damen in puncto musikalischer Innovation das Feld zu räumen. Hier ist bei Weitem kein Messias in Sicht, der Popfans aus dieser immer-gleich-klingenden Folter der Ohren erlösen könnte.

Alte Eisen werden wieder aus dem Feuer geholt. Grönemeyer führt auf seine alten Tage wieder die Hitlisten an und Udo Lindenberg, schon fast totgeglaubt, durfte sein hochgelobtes Musikal “Hinterm Horizont” präsentieren. 

Natürlich kann in einer Zusammenfassung des Musikjahres der immer noch anhaltende Hype um die Popikone Lady Gaga nicht unerwähnt bleiben. Sie wusste auch dieses Jahr wieder mit der gekonnten Mischung aus hip-klingenden Songs und schrillen Outfits ihren Marktwert in die Höhe zu treiben.