Der Teppich – So wird Wohnraum gemütlich
Der richtige Teppich verleiht jedem Zimmer eine Atmosphäre von Behaglichkeit. Leicht lassen sich so dekorative Akzente setzen und damit der Stil des ganzen Wohnraumes beeinflussen.
Doch Teppich ist nicht gleich Teppich. Neben dem klassischen Teppich, der zu Unrecht im Rufe steht meist von zierlichen Kinderhändern geknüpft worden zu sein, gibt es auch viele andere Varianten. Es fängt mit der Knüpfmethode an, je dichter die Fäden umso weicher der Teppich. Mit dieser Methode lassen sich auch wunderbare Muster in den Teppich bringen.
Wird nicht geknüpft dann wird gewebt. Mit dieser Technik lassen sich erstaunliche Ergebnisse erzielen. Komplizierteste Muster, traumhafte Farben, all das und mehr wird so möglich. Die beliebten Orientteppiche sind meist von dieser Machart. Was in vergangenen Zeiten von Hand gefertigt wurde, läuft seit 1850 maschinell ab. Aufwändig, aber im Ergebnis überzeugend sind Tepiche die nach der Tufttechnik entstehen. Diese geht auf die frühe westliche Besiedelung der USA im 17. Jahrhundert zurück. Hier werden Garne gebüschelt und ein Basisgewebe gestochen. Alles mit Nadel und Faden. Die Fäden dieser Teppiche sind besonders lang und flauschig.
Neue Zeiten, Neue Materialen. Das gilt auch für Teppiche. Es muss nicht immer Wolle sein, die verarbeitet wird. Hersteller mit exotischen Stoffen dringen auf den Markt. So sind mittlerweile Teppiche aus Leder, oder Bambus ebenso erhältlich wie Exemplare aus Fell. Diese Art von Teppichen sind wahre Hingucker. Sie drängen sich sehr in den Vordergrund wirken also dominant, was bei der Raumgestaltung in jedem Falle beachtet werden sollte.
Sehr individuell sind die sogenannten Teppichfliesen, mit denen sich ganze Teppichlandschaften gestalten lassen. Der Fantasie und der Kreativität des Teppichnutzers setzt hier nur der Geldbeutel eine Grenze.